1:5 Pleite gegen Landsberg

1:5 Pleite gegen Landsberg

FC Ismaning – TSV Landsberg 1:5 (1:3)
Böser Ausrutscher gegen Landsberg

Eigentlich wollte der FC Ismaning durch einen Sieg von den Relegationsplätzen um den Abstieg aus der Bayernliga entfernen, doch nach einer desolaten Leistung gab es am Ostersamstag eine 5:1 Packung gegen den direkten Konkurrenten TSV Landsberg. Nach den letzten guten Ergebnissen hatte man den Eindruck, die Mannschaft glaubte wohl, dass es gegen den TSV Landsberg ein Selbstläufer wird, doch ohne Einstellung keine Punkte. Wie so oft sorgten Standardsituationen für die Entscheidung. Den ersten Eckball nutzten die Gäste zur 1:0 Führung in der 9. Minute. Nach dem schnellen Ausgleich in der 13. Minute durch Clemens Kubina in der 13. Minute viel der FC Ismaning wieder in seine Lethargie zurück und wurde dafür bestraft. Wieder war es eine Standardsituation, die zur erneuten Führung für die Gäste führte. Diesmal war es ein Freistoß und Sebastian Bonfert bedankte sich mit der 2:1 Führung in der 32. Minute. Wenig später war es Dominik Schön, der das 3:1 in der 36. Minute für die Gäste erzielte nach einem Konter gegen eine aufgerückte Ismaninger Abwehr. Zwar wollte man bis zum Pausenpfiff den Rückstand verkürzen, doch daraus wurde nichts. Nach dem Wechsel stürmte der FC Ismaning schnell ins Verderben, denn in der 49 Minute stand es 4:1 für den TSV Landsberg, als die Gäste einen Konter zu diesem Treffer abschlossen. Auf Ismaninger Seite sah man nur noch eine „vogelwildes“ Durcheinander. Keine Ordnung mehr, kein Aufbäumen, so dass die Gäste leichtes Spiel hatten den Vorsprung zu verteidigen. In der 60. Minute erfolgten gleich 3 Auswechslungen, doch an diesem Ostersamstag hätte man wohl jeden Ismaninger Spieler auswechseln können, denn keiner zeigte annährend die Form der letzten Spiele. Die Zuordnungen blieben auch im weiteren Spielgeschehen geprägt von Durcheinander an allen Ecken. Symbolisch wohl dazu die Rote Karte von Gianfranco Soave in der 70. Minute, nach einer sehr harten Entscheidung der Notbremse. Ein Mittelfeldspieler wird vom Platz gestellt und beim Verhindern der Landsberger Chance war mit Ensar Skrijeli ein weiterer offensiver Spieler des FC Ismaning auf gleicher Höhe. Von einem Abwehrspieler war weit und breit nichts zu sehen. In der 76. Minute legten die Gäste das fünfte Ei in das Ismaninger Netz. Wieder war von der Abwehr wenig zu sehen und in der 1:1 Situation setzte sich Dominik Schön erfolgreich zum Endstand durch. Durch die Niederlage ist man nun wieder mittendrin im Kampf um einen Platz vor den Relegationsplätzen um den Abstieg aus der Bayernliga Süd, statt im Mittelfeld. Nur gegen SB Chiemgau Traunstein hat der FC Ismaning im direkten Vergleich die besseren Karten, so dass man auf alle Fälle mehr Punkte braucht als die direkte Konkurrenz. Bleibt zu hoffen, dass der FC Ismaning in den folgenden Spielen zur Stärke vor dem Spiel gegen den TSV Landsberg zurückfindet. Bleibt als kleiner Trost, dass Borussia Dortmund es am Abend nicht besser machte als der FCI, denn die spielten ebenfalls Kopflos wie der FC Ismaning zuvor.
Torschütze FC Ismaning: Clemens Kubina

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