4:1 gegen Nördlingen

Endlich passt das FCI-Ergebnis zur Leistung der Stijepic-Elf

Akkurt erzielt zwei Treffer bei 4:1-Sieg gegen NördlingenVorzuwerfen hatte Mijo Stijepic seinem FC Ismaning zumindest spielerisch wenig in den vergangenen Wochen. Gegen Nördlingen stimmte jetzt auch das Ergebnis.

Was für ein Befreiungsschlag.
Der FC Ismaning hat diesmal nicht nur guten Fußball gespielt, sondern auch Tore geschossen und mit einem 4:1 (2:0) gegen den TSV Nördlingen eindrucksvoll gepunktet.

Der FC Ismaning hat in der noch jungen Saison durch-aus guten Fußball gespielt, nur fehlten mehr-fach die Ergebnisse und es wurden auch nicht alle Potenziale ausgeschöpft. Unter anderem war der Mittelstürmer Orhan Akkurt eine dieser Waffen, die noch nicht richtig eingesetzt wurden. Und das war diesmal anders, weil der Mittelstürmer mit der eingebauten Torgarantie entsprechend der Gebrauchsanleitung gefüttert wurde. Nach 22 Minuten Abtasten brachte Tobias Killer den Ball einfach mal in den Strafraum herein und dort in seinem Funktionsbereich stocherte Akkurt das Runde ins Eckige. Und kurz vor der Pause machte der Stürmer noch einmal aus dem Gewühl heraus das Tor – ein klassischer Akkurt.

Der Unterschied im Ergebnis war diesmal Akkurt, der mit nun vier Toren in sieben Spielen sich wieder seiner gewohnten Torquote annähert. Ismanings neue Nummer neun hatte in den 45 Minuten auch noch die Chance für ein drittes Tor und überhaupt war Nördlingen mit dem Pausenresultat ganz gut bedient. Die Heimmannschaft war drückend überlegen und kam durch überzeugenden Fußball immer wieder zu Torchancen.

Das änderte sich dann auch nach der Pause nicht wesentlich, nur wurde das Spiel wieder enger. Aus dem Nichts bekamen die Schwaben einen Elfmeter, der wie schon in der Vorwoche die zwei Elfer gegen Schwaben Augsburg eher keiner war. Mit den Schiedsrichtern hat Ismaning derzeit nicht die glücklichsten Beziehungen. Und der Elfer zum 2:1 (65.) hätte die Partie durchaus kippen lassen können. Mit dem Tor bekam Nördlingen Oberwasser und fünf Minuten später verhinderte der Pfosten den Ausgleich.

Und dann hatte noch der fleißige und so akribisch den Fußball lebende Trainer Mijo Stijepic das goldene Händchen. Er brachte Nils Ehret auf der Sechs, weil dort Mori und Weber mit Gelb vorbelastet nicht ganz so konsequent die Zweikämpfe bestreiten konnten. Dazu kam Maximilian Siebald und der bereitete für Ehret auch gleich das dritte Tor vor. Ehret war dann auf seiner ungewohnten Position so ein kleiner Spielentscheider, weil er das 4:1 von Tobias Killer vorbereitete. Der erste Ismaninger Heimsieg im vierten Anlauf bekam nun eine würdige Deutlichkeit und angesichts der Kräfteverhältnisse hätte er durchaus höher ausfallen können. FC Ismaning – TSV Nördlingen 4:1 (2:0).

Tore: 1:0 Akkurt (23.), 2:0 Akkurt (40.), 2:1 Haller (65., Foulelfmeter), 3:1 Ehret (86.), 4:1 Killer (90.+2).

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