Wasserburger Löwen ringen starkes Ismaning nieder

Wasserburg – So langsam wird der Lauf des TSV 1880 Wasserburg ganz schön unheimlich. Der Aufsteiger konnte auch gegen den spielstarken FC Ismaning bestehen, behält damit seine weiße Weste und grüßt weiterhin von der Spitze des Classements. 

Die Ismaninger, die letzte Woche noch mit einem Last-Minute-Tor von Tobi Schild gegen den SV Kirchanschöring verloren hatten, wollten von Beginn an aggressiv drauf gehen und sich gegen die Wasserburger Löwen nicht die Butter vom Brot schmieren lassen. So zückte Schiedsrichter Andreas Hartl bereits nach drei Minuten die erste gelbe Karte für den FCI. Ex-Drittligaspieler Angelo Hauk (SV Wacker Burghausen, Hallerscher FC) setzte gleich Mal ein Zeichen und wurde mit Gelb verwarnt. 

Bis zur ersten richtig dicken Gelegenheit des Spiels dauerte es auch bis zur 43. Spielminute und was für eine Gelegenheit das war. Wenn der TSV Wasserburg aus knapp 20 Metern halbrechter Position einen Freistoß zugesprochen bekommt, dann kann man den Gäste-Keeper fast schon bemitleiden, denn wenn Matze Haas zu diesen Freistößen antritt, dann wird es immer brandgefährlich und auch diesmal sollte es so kommen. 

3-4 kurze Schritte Anlauf und das Leder wurde von Matze Haas über die Mauer gezwirbelt und landete am Pfosten, von wo aus das Rund nochmal in die Mitte sprang, aber ein Ismaning in höchster Not retten konnte – Glück für Ismaning. Kurz darauf hatte dann auch der Gast seine erste große Möglichkeit. Torjäger Orhan Akkurt ließ seine Klasse aufblitzen und zog blitzschnell ab, Wasserburgs Tormann Zmugg war eigentlich schon geschlagen, doch Hannes Hain konnte seinem Goalie in die Bresche springen und auf der Linie retten – eine spannende Schlussphase der ersten Halbzeit.

Im zweiten Spielabschnitt waren es wieder die Hausherren, die die erste richtig gute Möglichkeit hatten und die sollte zugleich zum Tor des Tages avancieren. Nach einer Ecke von der rechten Seite von Matze Haas, tauchte Maxi Höhensteiger völlig frei knapp 6 Meter vor dem Tor auf und nickte das Leder per Aufsetzer zum 1:0 ins Gehäuse – die 74. Minute war gespielt. In der Folgezeit zeigten die Ismaninger immer wieder richtig gute Kombinationen und ließen den Ball und Gegner auch immer gut laufen, Wasserburg stand spätestens kurz vorm eigenen Sechzehner aber gut in seiner Ordnung und konnte immer wieder den Ball aus der Gefahrenzone befreien, oder Keeper Zmugg pflückte die zahlreichen Flanken ab. 

Quelle: rosenheim24.de

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